Der VDZ hat seinen Abschlussbericht zum Projekt „Spurenelementscreening von Zementen zur Erzeugung von Kalibrierproben für die Röntgenanalytik“ vorggestellt. Die Autoren ziehen folgendes Fazit:
„Ziel des abgeschlossenen Forschungsvorhabens war die Auswahl geeigneter Referenzproben für die Spurenelementbestimmung an Zementen mittels RFA.
Hierzu wurden zunächst schwerpunktmäßig deutsche Zemente hinsichtlich der Spurenele-mentgehalte mit Hilfe von Referenzverfahren mittels ICP-MS nach einem Mikrowellenauf-schluss analysiert. Zudem wurde das Screening auf internationale Zemente erweitert, um größere Kalibrierbereiche zu ermöglichen. Insgesamt wurden über 400 Zemente analysiert.
Anhand dieses Screenings wurden geeignete Materialien identifiziert, die sich zur Herstel-lung von Referenzproben aufgrund ihrer Spurenelementgehalte eignen. Um eine möglichst belastbare Kalibrierung zu erreichen, wurden die Materialien so ausgewählt, dass die Kon-zentrationen möglichst über den interessanten Konzentrationsbereich verteilt vorliegen. Es wurden 25 Zementen ausgewählt, die die in diesem Vorhaben ermittelte Bandbreite der inte-ressanten Spurenelementgehalte sowie alle Zementarten der Zementnorm DIN EN 197-1 (bzw. alle Zementhauptbestandteile, die derzeit in Deutschland eingesetzt werden) abde-cken.
Auf dieser Basis kann in folgenden Projekten eine röntgenfluoreszenzanalytische Methode (RFA) zur Bestimmung der Spurenelementgehalte in Zementen ausgearbeitet und weiter entwickelt werden.“
Da die Förderung Teil eines größeren Projekts ist, ist der gesamte Abschlussbericht vom VDZ noch nicht freigegeben und wird erst nach Beendigung des Gesamtprojekts veröffentlicht.